Ernährung nach chinesischen Aspekten
Die Ernährungslehre trägt als wichtiger Pfeiler innerhalb der ganzheitlichen
Therapie zum gesunden Patienten bei. Sie kann durch die richtige Auswahl der
Speisen direkt zur Gesundung beitragen, aber auch langfristig präventiv wirken
und so einen anhaltenden Therapieerfolg sicherstellen. Was und wie man isst hat
eine direkte Auswirkung auf das persönliche Befinden. Dabei ist das Was
abhängig von den äußeren Einflussfaktoren und den Besonderheiten des Patienten.
Symbolisiert durch die Wandlungsphasen, befindet sich jeder Mensch in einem
steten Prozess der Veränderung. Diesem Prozess muss die Ernährungslehre
Rechnung tragen und beispielsweise abhängig von der Jahreszeit die
Essgewohnheiten ändern.
In der Arzneimitteltherapie werden Kräuter gezielt nach Ihrer Wirkung
eingesetzt, um einen gewünschten Effekt beim Patienten zu erzielen. In der
Diätetik verhält es sich genauso. Wie auch in der Pharmako- und Phytotherapie
werden Speisen nach verschiedenen Gesichtspunkten eingeteilt:
-
Meridianbezug und Organsystemen
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Wirkrichtung
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Temperaturverhalten
-
Geschmack
Alle Nahrungsmittel können nach chinesischen Gesichtspunkten kategorisiert
werden. Es ist nicht notwendig auf spezielle Lebensmittel umzusteigen, sondern
die üblichen Nahrungsmitteln müssen nur nach Ihren Eigenschaften so geordnet
werden, dass insgesamt der Haushalt ausgeglichen, d.h. den äußeren Umständen,
wie z.B. der Jahreszeit angepasst ist. Wie sooft ist das Ziel eine
Harmonisierung des Patienten. Die Ernährung sollte ausgeglichen sein, also die
Eigenschaften der Lebensmittel optimal auf die aktuell vorherrschenden äußeren
Einflüsse abstimmen.
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