Eine chinesische Behandlung
Am Anfang einer TCM-Behandlung erfolgt, wie in der westlichen
Medizin auch, eine Diagnose. Diese unterscheidet sich jedoch grundlegend von
einer schulmedizinischen Untersuchung und stellt den Menschen in Beziehung zu
seiner Umwelt in den Mittelpunkt der Betrachtungen. Neben objektiv messbaren
Daten werden auch subjektive Befunde berücksichtigt und eine ganzheitliche
Betrachtung vorgenommen. Zu den Methoden einer chinesischen Diagnose gehören
beispielsweise die Zungen- und die Pulsdiagnose (näheres dazu finden Sie unter
Diagnose).
Anhand der gewonnen Erkenntnisse wird ein Behandlungsplan erarbeitet, in dem
die Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin optimal für den
Patienten miteinander kombiniert werden. Eine Behandlung im chinesischen Sinne
wirkt dann optimal, wenn die verschiedenen Bausteine der TCM sich gegenseitig
ergänzen können. Die Akupunktur als Behandlungsform hat in der westlichen Welt
einen großen Bekanntheitsgrad erreicht, nicht zuletzt durch die enorme
Wirksamkeit bei einigen Beschwerden. Der wichtigste Pfeiler der TCM ist jedoch
die Kräuterheilkunde. Eine isolierte Behandlung mit einem Pfeiler der TCM mag
zwar Erfolge bringen, begrenzt jedoch die möglichen Therapieerfolge. Eine
erfolgreiche Behandlung mit Traditioneller Chinesische Medizin verzahnt die
Therapiemethoden zu einer optimalen Behandlung
Nach erfolgter Diagnose kann anhand des Behandlungsplans angegeben werden,
welche ungefähren Kosten für eine umfassende Therapie zu erwarten sind. Die
erste Behandlungsstunde wird üblicherweise nach GOÄ Ziffer 30 abgerechnet. Die
Kosten entnehmen Sie bitte der Seite Kostentabelle. Die Behandlungsdauer
einer Erkrankung ist abhängig von der Entwicklungsdauer der Krankheit. Neben
der Behandlung akuter Erkrankungen dienen die Behandlungen auch der Prophylaxe.
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